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Kita Arche Noah fertiggestellt

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Gartenstadt baut Kindertagesstätte Arche Noah in Blankenstein neu

Kinder und Kindergärtnerinnen besichtigen den Rohbau des ev. Familienzentrums Arche Noah

So etwas erlebt man in einem Berufsleben vermutlich nur einmal. Silvia Mahle ist Leiterin in der Kindertagesstätte Arche Noah in Blankenstein. In den vergangenen Monaten durfte sie sich im Wortsinne eine Wunscheinrichtung erschaffen – nach gerade mal elf Monaten Bauzeit hat jetzt die evangelische Kindertagesstätte in der Laubergasse in Hattingen-Blankenstein neu eröffnet. Ein Traumhaus für 55 Kinder, glückliche Eltern, 14 hochmotivierte Mitarbeiterinnen, einen zufriedenen Fachbereichsleiter für Jugend, Schule und Sport bei der Stadt Hattingen und eine überwältigte Leitung – ermöglicht haben das die Gartenstadt Hüttenau eG als Investor und der Trägerverbund für Ev. Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis.

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Auch die „großen“ Kinder aus der blauen Gruppe (3-6 Jahre) freuen sich über die neue Einrichtung. Gruppenräume, Rückzugsmöglichkeiten, gemeinsames Mittagessen und Rumtoben im Freien wie im Turnraum – in der neuen Arche Noah finden 53 Mädchen und Jungen alles, was ein Kinderherz höher schlagen lässt. Fotos (2): Nicole Schneidmüller-Gaiser

Wer durch die hellen, mit viel Liebe zum Detail geplanten Räume geht und in die  strahlenden Gesichter blickt, der ahnt nicht, dass am Anfang dieses unfreiwilligen Neubaus vor zwei Jahren eine echte Hiobs-Botschaft stand. Für die Herbstferien 2014 war eine kleine Schönheitsreparatur geplant. Ein neuer Bodenbelag, ein frischer Anstrich für  die Türrahmen. Keine große Sache. Doch dann standen die Handwerker vor KiTa-Leiterin Silvia Mahle und der theologischen Geschäftsführerin des Trägerverbundes, Birgit Crone, und überbrachten die schlimme Nachricht: Asbest.

„Zum Glück waren die Kinder zu Beginn der Renovierung nicht mehr in der Einrichtung“, erinnert sich Birgit Crone. Nach dem ersten Schreck kam eine unfreiwillige Einarbeitung in das Thema. „Alles, was noch im Kindergarten war, musste weggeworfen werden – die Gefahr war einfach zu groß“, erzählt Pfarrerin Crone. Aus dem Renovierungs-Provisorium in der katholischen Nachbargemeinde Peter-und-Paul wurde eine zweijährige Heimat. „Wir sind so dankbar für die Selbstverständlichkeit und Freundlichkeit, mit der wir aufgenommen wurden“, würdigt Pfarrerin Crone dankbar die Gastfreundschaft der christlichen Geschwister. Mit einer Andacht nahmen Kinder und Erziehrinnen in der vergangenen Woche schließlich Abschied – und stellten die Arbeit im neuen Zuhause mit Brot, Salz und einem Lied unter den Segen Gottes.

Neben dem himmlischen Beistand galt es aber auch, ganz reale, irdische Unterstützung zu finden. Das Landesjugendamt erteilte nach intensiven Gesprächen eine Betriebserlaubnis für das Provisorium, und in Egbert Willecke, Fachbereichsleiter bei der Stadt Hattingen, hatten die Kirchenfrauen  einen kompetenten und wohlwollenden Partner in der Zeit der Planungen. Und mit Roland Himmel, dem Vorstand der Gartenstadt Hüttenau eG, fand sich schließlich auch ein Investor, der nicht nur Geld sondern vor allem auch viel Leidenschaft und Begeisterung für das Bauprojekt mitbrachte.

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Einrichtungsleiterin Silvia Mahle, Fachbereichsleiter Egbert Willecke von der Stadt Hattingen, Birgit Crone, theologische Geschäftsführerin des Trägerverbundes und Roland Himmel vom Investor, der Gartenstadt Hüttenau eG, freuen sich über die Wiedereröffnung der Arche Noah.

Fast zwei Millionen Euro (einschließlich Grundstückskauf, Abriß und Asbestsanierung der Altsubstanz sowie Bergschadenverfüllung) hat die Gartenstadt Hüttenau eG investiert und auf 605 Quadratmetern eine helle, freundliche Kindertagesstätte gebaut, die modernsten Ansprüchen gerecht wird. In nun drei Gruppen können ab sofort auch Kinder unter drei betreut werden; auch für Kinder mit Behinderung ist die KiTa nun geeignet und vom Therapieraum, über den Turnraum, das Außengelände und alle Spiel- und Schlafräume ist alles kindgerecht und gleichzeitig ästhetisch ansprechend gebaut.

Die Mitarbeiterinnen freuen sich über rückenfreundliche, höhenverstellbare Schreibtische und Kommoden; und an vielen praktischen Details ahnt man, dass die Praktikerinnen mitgeplant haben: Den Vorratsraum erreichen die Anlieferer durch einen separaten Eingang und im Wirtschaftsraum gibt es nicht nur einen Wäschetrockner, sondern auch eine Tür, durch die man einen Wäscheständer mal eben zum Trocknen nach draußen stellen kann.

„Ein paar Dinge fehlen natürlich noch“, zählt Silvia Mahle auf: „Auf dem Außengelände fehlt noch ein Spielgerät, Turnraum und Therapieraum müssen noch eingerichtet werden.“ Mahle vertraut auf die Spendenaktion „Genau mein Ding“ der Gemeinde, die schon an vielen Stellen unterstützt hat.  „Den wichtigsten Schritt haben wir mit dem Umzug geschafft, die Kinder fühlen sich wohl, die Mitarbeiter hatten vor Freude gerötete Wangen und einige Eltern hatten tatsächlich Tränen in den Augen, als wir hier ankamen.“  Und der Rest? „Darf wachsen.“ So ist das im (Kinder-)Garten…

Die Aktion „Genau mein Ding“ freut sich über weitere Unterstützung. Spendenkonto der Evangelischen Kirchengemeinde Welper-Blankenstein: IBAN: DE84 4305 1040 0003 0085 05.

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